Redaktionsstatut
Dieses Statut legt die redaktionellen Grundsätze des Elbland-Kurier fest. Es gilt für alle, die journalistisch für dieses Portal tätig sind — fest angestellt, freiberuflich oder als freie Mitarbeitende.
1) Selbstverständnis und Unabhängigkeit
Der Elbland-Kurier ist ein unabhängiges digitales Nachrichtenportal für Sachsen und Sachsen-Anhalt. Er ist keiner Partei, keinem Verband, keiner Glaubensgemeinschaft und keinem Konzern verpflichtet. Redaktionelle Entscheidungen werden ausschließlich nach journalistischen Kriterien getroffen.
Der Elbland-Kurier finanziert sich durch freiwillige Mitgliedschaften und Leserunterstützung. Diese Finanzierungsstruktur ist bewusst gewählt, um redaktionelle Unabhängigkeit von Werbe- und Anzeigeninteressen zu gewährleisten.
2) Journalistische Grundsätze
Alle Beiträge müssen den anerkannten Grundsätzen journalistischer Sorgfalt entsprechen. Dazu gehören die Trennung von Nachricht und Meinung, die Überprüfung von Quellen, die Anhörung aller beteiligten Seiten bei strittigen Sachverhalten sowie die erkennbare Kennzeichnung von Meinungsbeiträgen, Analysen und Kommentaren.
Pressemitteilungen werden als solche gekennzeichnet und nicht unverändert als redaktionelle Berichterstattung übernommen. Sponsored Content oder bezahlte Inhalte werden nicht veröffentlicht.
3) Werbung und Interessenkonflikte
Der Elbland-Kurier schaltet keine Werbung. Weder kommerzielle Anzeigen noch Werbung von Parteien, politischen Organisationen, Interessenverbänden oder religiösen Gemeinschaften werden veröffentlicht. Eine Einflussnahme auf redaktionelle Inhalte durch Dritte findet nicht statt und wird nicht geduldet.
Redaktion und wirtschaftlicher Betrieb sind strikt getrennt. Wirtschaftliche Interessen des Betreibers haben keinen Einfluss auf die inhaltliche Ausrichtung des Portals.
4) Freie Journalistinnen und Journalisten
Freie Mitarbeitende sind in ihrer journalistischen Arbeit unabhängig und unterliegen denselben redaktionellen Grundsätzen wie festangestellte Autorinnen und Autoren. Sie werden namentlich gekennzeichnet. Eine Einflussnahme auf ihre Berichterstattung durch den Betreiber findet nicht statt.
Freie Mitarbeitende sind verpflichtet, Interessenkonflikte gegenüber der Redaktion offenzulegen, bevor ein Beitrag zu einem betroffenen Thema veröffentlicht wird. Die Redaktion entscheidet in solchen Fällen über die Veröffentlichung.
5) Transparenz und Autorenschaft
Alle Beiträge werden namentlich gekennzeichnet. Anonyme Veröffentlichungen redaktioneller Inhalte finden nicht statt. Ausnahmen gelten ausschließlich für Quellen, deren Schutz journalistisch geboten ist.
Der Elbland-Kurier legt seine Eigentümerstruktur und Finanzierungsquellen offen. Änderungen an der Finanzierungsstruktur, die die redaktionelle Unabhängigkeit berühren könnten, werden den Leserinnen und Lesern mitgeteilt.
6) Leserbriefe und Kommentare
Kommentare und Leserbriefe werden vor der Veröffentlichung moderiert. Beiträge, die gegen geltendes Recht verstoßen, Persönlichkeitsrechte verletzen, Hass oder Diskriminierung befördern oder sachlich falsche Tatsachenbehauptungen enthalten, werden nicht veröffentlicht.
Die Moderation erfolgt nach einheitlichen Kriterien unabhängig von der politischen oder weltanschaulichen Ausrichtung des jeweiligen Beitrags.
7) Fehlerkorrektur
Der Elbland-Kurier korrigiert Fehler transparent und unverzüglich. Korrekturen werden im betroffenen Beitrag kenntlich gemacht und nicht stillschweigend vorgenommen. Leserinnen und Leser können Fehler per E-Mail an redaktion@elbland-kurier.de melden. Jede Meldung wird geprüft und beantwortet.
8) Geltung und Änderungen
Dieses Statut gilt ab dem Tag der Veröffentlichung des Elbland-Kurier. Änderungen werden auf dieser Seite veröffentlicht und mit Datum versehen. Das Statut ist für alle redaktionell Tätigen verbindlich.
Stand: März 2026